Sicherheit durch Glaube

Liebe Schwestern und Brüder, „Wie sicher fühlen sie sich?“, fragt eine Tageszeitung ihre Leser. Vor dem Hintergrund des allgegenwärtigen Terrors dieser Tage bewegt diese Frage viele. „Es geht nicht spurlos an einem vorüber“, wird daraufhin eine Leserin antworten. So oder ähnlich würden viele ihre Gefühlslage wiedergeben. Wer das Lukasevangelium (21,25-28.34-36) vom 1. Advent vernimmt, wird innerlich eine Brücke schlagen zu den Ereignissen unserer Zeit, wenn Jesus sagt: … Weiterlesen ››

… nicht von dieser Welt.

Liebe Schwestern und Brüder, das Christkönigsfest dieses Sonntags beschließt das Kirchenjahr. In die Mitte der Betrachtung rückt die Gestalt Jesu als König. Sein Königtum besitzt ganz andere Voraussetzungen, als im Zusammenleben der Menschen üblich. Jesus wird sagen: „Mein Königtum ist nicht von dieser Welt (Joh 18,36).“ Der Hymnus dieses Tages aus der Liturgie des Stundenbuches, den ich Ihnen als Ihr persönliches Lobpreisgebet empfehle, greift diesen Gedanken wunderbar … Weiterlesen ››

Volkstrauertag – Der Schmerz der Glocke

Liebe Schwestern und Brüder, sehr geehrte Damen und Herren, keiner von uns hätte sich noch vorgestern, am Freitag, vorstellen können, dass uns die Trauer an diesem Volkstrauertag so unmittelbar und so direkt trifft. In diesen Tagen trauern wir mit der Bevölkerung Frankreichs und mit den vielen Opfern von Paris. Die Opfer sind restlos unschuldig. Sie wurden rein zufällig Opfer, weil sie sich gerade dort aufhielten, wo der … Weiterlesen ››

Gottvertrauen – wie weit?

Liebe Schwestern und Brüder, „Das Scherflein der Witwe“ – Kennen Sie diese sprichwörtliche Stelle aus dem Markusevangelium? Man will damit deutlich machen, welches Opfer, welche Spende einen ganz besonderen Wert hat, weil sie gerade nicht von dem gegeben wird, was man übrig hat, sondern von dem, was man eigentlich nicht entbehren kann? Im Evangelium des heutigen Tages (Mk 12,38-44) wird uns eine nahezu mittellose Witwe vorgestellt, die … Weiterlesen ››