“Neu-Anfang” – Ihre Stimme ist gefragt!

Quelle: Erzbistum Hamburg/Guiliani/von Giese co-o-peration

Erzbischof Stefan bittet die Katholiken im Norden darum, dass ein “Neu-Anfang” im Erzbistum Hamburg gelingen möge. Dazu schreibt er in einem Brief:

“Es geht um einen Neu-Anfang in unserem Erzbistum. Denn: Die vergangenen sechs Monate haben mich geprägt und sind auch nicht spurlos am Erzbistum vorübergegangen. Ich bitte Sie um Ihre Mitwirkung – auch durch Ihre offene Kritik.”

Auf der Homepage “www.fuermenschenda.de” lädt Erzbischof Stefan die Gläubigen ein, “ihm Ihre Meinung zu der Entscheidung des Papstes mitzuteilen.” Möglich ist auch eine telefonische Kontaktaufnahme unter 040/24877-444.

Die neu eingerichtete Homepage “www.fuermenschenda.de” lädt nicht nur zum Dialog ein. Sie greift auch viele Fragen auf, die an das Erzbistum herangetragen worden sind, z. B.: “Wie soll die Kirche jemals wieder Vertrauen aufbauen?” oder “Was muss noch passieren, damit die Täter zur Rechenschaft gezogen werden?”

Zum Hintergrund: Nachdem Erzbischof Stefan am 18, März 2021 anlässlich des Gercke-Gutachtens zu “Pflichtverletzungen von Diözesanverantwortlichen des Erzbistums Köln im Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen und Schutzbefohlenen durch Kleriker oder sonstige pastorale Mitarbeitende des Erzbistums Köln im Zeitraum von 1975 bis 2018” Papst Franziskus seinen Rücktritt angeboten hatte, hat Papst Franziskus den Amtsverzicht des Hamburger Erzbischofs Stefan Heße nicht angenommen und ihn gebeten, „seine Sendung als Erzbischof von Hamburg im Geist der Versöhnung und des Dienstes an Gott“ fortzuführen.

In einer ersten Stellungnahme hat Erzbischof Stefan dem Heiligen Vater für seine klare Entscheidung und das Vertrauen gedankt, das er ihm darin geschenkt habe. Zugleich äußerte der Erzbischof auch, dass es ihm ein großes Bedürfnis sei, um diejenigen zu werben, die durch die Entscheidung des Papstes irritiert sind, diese in Frage stellen und/oder sich nicht leicht damit tun.