Alle Beiträge von moenkehaus

MISEREOR – Ich erbarme mich

Liebe Schwestern und Brüder, das Motto des Hilfswerk MISEREOR berührt in diesem Jahr besonders. Das lateinische Wort MISEREOR bedeutet übersetzt: „Ich erbarme mich“ (Mk 8,2). Es bezieht sich auf Worte Jesu in Galiläa, nachdem am See von Genezareth der Sohn Gottes Tausende von Hungernden speiste. Indem Papst Franziskus ein Heiliges Jahr der Barmherzigkeit ausruft, klingt das Wort Erbarmen ganz anders. Es ist wie die Erinnerung an etwas, … Weiterlesen ››

Via dolorosa

Die Via Dolorosa ist noch heute eine belebte Straße in Jerusalem. Sie markiert die Wegstrecke vom Amtssitz des römischen Statthalters hin zur Hinrichtungsstätte Golgotha. 14 markierte Stellen, die in engster Beziehung stehen mit dem Leidensweg Jesu, erstrecken sich über diese Straße. Nicht nur am Karfreitag gehen viele fromme Christen diesen Leidensweg Jesu Christi nach. Jerusalem zählt, wenn die politischen Verhältnisse es zulassen, zu den meistbesuchten Pilgerorten … Weiterlesen ››

Ich bin da

Liebe Schwestern und Brüder, in Augenblicken des Alltags kommt schon die Frage auf: Was wäre, wenn es Gott nicht gäbe? Für einen Glaubenden ist dieser Gedanke unvorstellbar. Nirgendwo wäre dann ein Herz, welches für einen schlägt. Natürlich gibt es viele Menschen um einen herum, die einem nahe stehen und die es gut mit einem meinen. Aber was ist, wenn diese nicht mehr da sind? Christen wissen von … Weiterlesen ››

Für- und Miteinander der Generationen

An diesem 2. Fastenonntag gestalten die Caritas-Konferenzen-Deutschlands (CKD) bundesweit die hl. Messen. Der Predigtvorschlag zu den Eucharistiefeiern kommt in diesem Jahr aus Quickborn: Liebe Schwestern und Brüder, es war ein Tag, den Jung und Alt nicht so schnell vergessen werden. Zusammen mit ihrer Religionslehrerin besuchten Schülerinnen und Schüler ein Seniorenwohnheim. Dort veranstalteten die jungen Leute einen Lesewettbewerb. Dieser kam bei den älteren Leuten sehr gut über. Von … Weiterlesen ››

Frei werden für Gottes Nähe

Liebe Schwestern und Brüder, nun ist sie vorbei, die Zeit der „Mummerey“ und der „Heidnischen Tobung“, über die sich in dieser Weise im 17. Jahrhundert selbst die Kölner Stadtväter beklagten. Dem katholischen Kölner Jecken erschien es wohl von jeher vollkommen folgerichtig, dass nach dem wilden Feiern im Karneval Buße, Fasten und Beten notwendig war. Und für die anderen? Wie soll ich fasten und warum? In welchem … Weiterlesen ››

Der Kreuz mit dem Predigtschlaf

Liebe Schwestern und Brüder, schlafen Sie während der Predigt schon mal ein? Wer kennt das nicht: da beginnt jemand mit seiner Unterweisung und nach dem zweiten Satz denkt man: da kann eigentlich nicht mehr viel kommen. Und schon segelt man mit seinen Gedanken weg. Das erinnert mich an einen Prediger, der gefragt wurde, ob er im Schlaf rede? „Nein“, war daraufhin seine Antwort, „ich rede immer … Weiterlesen ››

Risiken und Nebenwirkungen

Liebe Schwestern und Brüder, „Bei Risiken und Nebenwirkungen …“, kaum ein Satz kommt im Fernsehen öfter vor. Die Sehnsucht des Menschen nach Heilung und Heil ist riesig, entsprechend das umfangreiche Angebot an therapeutischen Mitteln. Der Blasiussegen, der ebenfalls jede Menge mit Heilung und Heil zu hat, erscheint einem dagegen wie ein Fossil aus einer anderen Zeit. Mit brennenden Kerzen gespendet, können ihn Gläubige jährlich um den 3. … Weiterlesen ››

Die Bildsprache des christlichen Glaubens

Liebe Schwestern und Brüder, jenen Menschen gilt meine Bewunderung, die Malen können. Nicht allein in Museen und Kunstausstellungen bestaune ich ihre Werke. Auch bei einfachen Zeichnungen bin ich fasziniert, wie jemand durch gezielte Pinselstriche ganz bestimmte Ereignisse trefflich darzustellen vermag. Wir sind irgendwie auch Augenmenschen. Visuelle Darstellungen bleiben oft nachhaltiger in Erinnerung als Geschriebenes oder Gehörtes. So ist die Vermittlung biblischer Wahrheiten ohne die geistliche Kraft … Weiterlesen ››

Der Wein der Liebe

Liebe Schwestern und Brüder, vielleicht geht es Ihnen auch so: das Evangelium über die Hochzeit zu Kanaa (Joh 2,1-12) wirft bei Hörern eine Reihe von Fragen auf. Einige möchte ich Ihnen nennen: Was will Jesus mit seinem Besuch der Hochzeitsgesellschaft bewirken? Er vollzieht keine Hochzeitszeremonie, er segnet nicht die Brautleute, hält keine Rede über Sinn und Einheit der Ehe, warnt nicht vor Gefahren der Trennung. Sein ausschließlicher … Weiterlesen ››

Was Taufe möglich macht

Liebe Schwestern und Brüder, wenn in unserer Pfarrgemeinde im vergangenen Jahr so viele Taufen wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr stattgefunden haben, dann mag es viele Gründe haben. Es kann zurückzuführen sein auf steigende Geburtenzahlen. Es kann zu Rückschlüssen führen, dass in Quickborn einschließlich Ellerau, Hasloh und Bilsen viele junge Familien ansässig sind. Es kann aber auch ein Bekenntnis hierzu sein, dass vielen jungen Eltern die … Weiterlesen ››