Prävention und Intervention

Besonders Kinder, Jugendliche und erwachsene Schutzbefohlene sollten unsere Kirche als einen sicheren Ort erleben können. Die schmerzhafte Geschichte der katholischen Kirche zeigt jedoch, dass viele von ihnen an diesem Ort Verletzung und Gewalt erfahren mussten. Auf dieser Grundlage entstand in unseren Bistümern die institutionelle Prävention, damit die kirchlichen Gemeinschaften für sexualisierte Gewalt und andere Formen von Gewalt sensibel werden. Es geht darum eine Haltung zu entwickeln, die Grenzverletzungen benennt, aufdeckt und soweit es geht verhindert.

Diese Empfindsamkeit wollen wir auch in unserer Pfarrei umsetzen, in dem wir achtsam, wertschätzend und respektvoll mit allen Menschen (den Menschen unserer Gemeinden), insbesondere aber mit den Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen umgehen.

Das Wort „Prävention“ stammt aus dem französischen prévention (spätlat.: praevention = das Zuvorkommen) und bedeutet Vorbeugung, Verhütung (z. B. in Bezug auf eine Krankheit oder zur Verbrechensbekämpfung).

Deutsches Universalwörterbuch DUDEN

Präventionsschulung

Hierbei handelt es sich um einen Baustein der institutionellen Prävention in unserer Kirche. Dieses Element soll allen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit Engagierten helfen, mit Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen achtsam, rücksichtvoll und umsichtig umzugehen, damit die uns Anvertrauten Geborgenheit und Schutz in unserer kirchlichen Gemeinschaft erfahren.

Diese verpflichtende Maßnahme wird allen Ehrenamtlichen auch in unserer Pfarrei angeboten. Die Kosten dieser Schulung übernimmt das Erzbistum Hamburg.

NÄCHSTE PRÄVENTIONSSCHULUNG

Samstag, 08.02.2020, 10.00 – 16.00 Uhr
St. Michael, Fahltskamp 14, 25421 Pinneberg

Der Flyer mit dem Anmeldeformular liegt in unseren Kirchen aus oder kann hier heruntergeladen werden.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Katharina Hochhaus.

Schutzkonzept

Neben der verpflichtenden Präventionsschulung sollen alle kirchlichen Einrichtungen ein institutionelles Rahmenschutzkonzept ausarbeiten und umsetzen.

In unserer Pfarrei wurde bereits eine Arbeitsgruppe gebildet, die begonnen hat, an diesem Schutzkonzept zu arbeiten. Die Arbeitsgruppe Schutzkonzept bilden Angela Albert, Conny Schliwitzki-Preissner, Frauke Schöffel, Annette Tauch und Stefan Langer.

Sobald das Rahmenschutzkonzept für unsere Pfarrei Hl. Martin durch das Referat Prävention und Intervention in Kraft gesetzt wurde, werden wir Sie darüber informieren und dieses auch hier zum Herunterladen anbieten.

Prävention im Erzbistum Hamburg

Auf den Seiten des Referates Prävention und Intervention im Erzbistum Hamburg finden Sie weitere Informationen zu den folgenden Themen:

  • Ansprechpartner für betroffene Menschen
  • Prävention von sexueller Gewalt in kirchlichen Einrichtungen
  • Was ist sexuelle Gewalt? Eine Begriffsbestimmung
  • Innerkirchliche und staatliche gesetzliche Regelungen und Ordnungen
  • Informationen zu externen Fachberatungsstellen
  • Weiterführende Links
  • Allgemeine Informationen zu Veröffentlichungen

Informationen über die Pfarrei Heiliger Martin

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