VIR/PIK (Immobilienreform)

Mit der VIR (Vermögens- und Immobilienreform) strebt das Erzbistum Hamburg eine Verringerung des Immobilienbestandes in den Pfarreien und auf Bistumsebene an. Hierzu dient die PIK (Pfarreiliche Immobilienkommission). Sie wird die Gebäude aus unserer Pfarrei in Primär- und Sekundärimmobilien unterteilen.

Das Erzbistum hat hierzu eine Seite mit detaillierten Infos eingerichtet. Unter https://www.erzbistum-hamburg.de/?we_objectID=9744 können Sie nachlesen, wie es zu diesem Prozess kam und wie die Umsetzung erfolgen soll. Für FAQs gehen Sie zu https://www.erzbistum-hamburg.de/FAQ-VIR_Haeufig-gestellte-Fragen

Darüber hinaus erreichen Sie die PIK per E-Mail unter pik@pfarreihlmartin.de oder auch, indem Sie unsere „Post-Boxen“ in den einzelnen Kirchen nutzen. Hier können Sie auch gerne um Rückruf bitten, wenn Sie sich ein Gespräch dazu wünschen.

In unserer Pfarrei Heiliger Martin fanden im Oktober und November 2022 Info-Veranstaltungen statt, die dazu dienten, den aktuellen Stand dieses Prozesses zu präsentieren und ins Gespräch zu kommen, wie und in welchen Räumen wir künftig unser pastorales Leben gestalten können und wollen.


Aktuelles

Folgende Gebäude stehen zur Debatte:

Konsultation zu Szenarien möglicher Gebäudenutzungen in der Pfarrei Wir gehen im Januar und Februar 2023 einen Schritt weiter und konsultieren die Gemeinden der Pfarrei, indem die Gemeindeteams/-konferenzen konkrete, vorstellbare Szenarien entwickeln, die als Vorschläge an die PIK zur Prüfung weitergegeben werden.
Wir wollen herausfinden, welche Gebäude pastoral genutzt werden und welche wie wichtig sind für die pastorale Arbeit. Hierzu findet eine Auseinandersetzung vor Ort mit möglichen Szenarien der Gebäudenutzung statt, um schließlich eine Priorisierung unter den Szenarien festzulegen.

  • Wedel: 18.01.2023, 19:30 Uhr
  • Quickborn: 30.01.2023, 18:30 Uhr
  • Pinneberg: 01.02.2023, 19:00 Uhr
  • Halstenbek: 05.02.2023, 10:30 Uhr
  • Elmshorn: 15.02.2023, 18:00 Uhr
  • Uetersen: zu finden

Grundsätzliches zur PIK

  • Was ist die PIK?
    In unserer Pfarrei wurde durch den Verwaltungsrat eine Arbeitsgruppe gebildet, deren Mitglieder die Katholik:innen der Pfarrei repräsentiert – die sog. PIK. Sie hat zwei Aufgaben:
    1. Sie plant und koordiniert den VIR-Prozess vor Ort.
    2. Sie erarbeitet mehrere konkrete Entwürfe für eine neue Immobiliengestaltung unserer Pfarrei, mit welcher die pastorale Arbeit gestärkt werden kann.
  • Wer sind die Mitglieder der PIK?
    Im Juni 2022 hat die konstituierende Sitzung der PIK stattgefunden. In diese Arbeitsgruppe wurden durch den Verwaltungsrat folgende Personen berufen:
    Regina Bohla (Vorsitzende)
    Heiko Kiehn (leitender Pfarrer)
    Joachim Pflüger (Pfarrpastoralrat)
    Peter Reipen (Finanzausschuss)
    Egon Daub & Fritz Peters (Bauausschuss)
    Maria Kettmann & Marianne Glamann (Pastoralteam)
    Theresa Hartmann (Gemeindeteam Elmshorn)
    Guido Schulte (Gemeindeteam Halstenbek)
    Annika Ganschow (Gemeindeteam Pinneberg)
    Wilhelm Brenzinger (Gemeindeteam Quickborn)
    Irene Behm (Gemeindeteam Uetersen)
    Doris Sander (Gemeindeteam Wedel)
  • Wie geht die PIK vor?
    1. Die PIK erarbeitet zeitnah eine grundlegende Bestandaufnahme. Sie erfasst dabei an allen Kirchstandorten unserer Pfarrei die finanziellen, baulichen und personellen Gegebenheiten.
    2. Sie analysiert unser Pastoralkonzept und leitet konkrete Raum- und Personalbedarfe ab.
    3. Zusätzlich werden auch die seelsorglichen Bedürfnisse der einzelnen Pfarreimitglieder untersucht und mögliche künftige Nutzungsalternativen innerhalb der Pfarrei eruiert. Die Menschen vor Ort können und sollen sich in diesen Prozess einbringen.
    4. Die PIK entwickelt mehrere unterschiedliche Immobilienkonzepte. Diese müssen eine zukunftsfähige Seelsorge ermöglichen und auf Dauer finanzierbar sein.
    5. Dabei teilt die PIK unsere Grundstücke und Gebäude in zwei Kategorien ein: Primärimmobilien sind für die Erfüllung unseres Sendungsauftrags unabdingbar und können entweder im Besitz der Pfarrei sein oder zu diesem Zweck angemietet werden. Sekundärimmobilien sind für die Erfüllung des Sendungsauftrags nicht mehr unbedingt notwendig.
      (geplant
    6. Die PIK informiert die Pfarreimitglieder regelmäßig über den Fortgang der Arbeit.
    7. Die PIK stellt ihre vorläufigen Entwürfe für ein Immobilienkonzept in den Gemeinden und Gremien zur Diskussion. Deren Rückmeldungen fließen in die weitere Arbeit der PIK ein.
  • Geistlicher Prozess
    Die aus der PIK erarbeiteten und durch die Gremien, insbesondere den Kirchenvorstand, unterstützten Entwürfe für ein Immobilienkonzept werden in einem geistlichen Unterscheidungsprozess betrachtet. Dabei wird eine Gruppe aus Vertreter:innen der Pfarrei, unterstützt durch eine:n externen Geistlichen Begleiter:in, den für unsere Pfarrei besten Entwurf wählen. Das Ergebnis wird dem Kirchenvorstand vorgestellt.
  • Wer entscheidet am Schluss?
    Der Kirchenvorstand entscheidet, ob er den vorgestellten Entwurf als neues Immobilienkonzept der Pfarrei dem Erzbischof vorlegt. Unser Erzbischof setzt das pfarreiliche Immobilienkonzept in Kraft. Bis 2030 müssen wir es in unserer Pfarrei umsetzen.

Informationen über die Pfarrei Heiliger Martin

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